In Zukunft mit Plan (Garmin eTrex 20)

Gestern als ich zuhause angekommen bin habe ich gesehen, dass Johny Appleseed geantwortet hatte mir einen noch besseren Preis gemacht hat und ich mir das Gerät abholen könnte (vorrätig war es laut Internetseite).

Ich also nach Strathfield zu Johnny und Geräte abgecheckt, denn wie ich auf der Webseite gesehen habe gab es ein verdammt gutes Angebot, das GPSMAP 62sc für umgerechnet gerade mal 340€ nach einigen vergleichen stand schnell fest, das 62 sc ist viel besser, schneller, hat eine Kamera eingebaut und hat eine bessere Menüführung, aber es ist 100€ teurer als das eTrex 30 und ist viel größer, was mich für mein jetziges Vorhaben etwas gestört hat.

Also gut das eTrex 30 reicht und ich habe mich entschieden. Ein Griff vom Verkäufer ins Leere offenbarte uns, es gibt kein neues eTrex 30 mehr im Laden. Und es grübelte im Kopf, eTrex 20 oder dann doch das 62 sc? Nach einer Unterhaltung mit dem Verkäufer über Geocaches und der Nutzung der ANT+ Chirps in Caches bestätigte dieser meine Recherche über das seltene Vorkommen der Chirps.

Also ok, Sparflamme an und das eTrex 20 genommen. einen Karabiner Gürtelclip noch dazu genommen, 2 gratis Batterien abgestaubt und das alles für 230 AUD – billiger als in Deutschland.

Zuhause wurde dann gleich ausprobiert und die vorinstallierte Basiskarte war echt nicht zu gebrauchen für die gewöhnlichen Zwecke. lediglich “Bundestraßen” und Highways waren darauf zu sehen und gerade so wo Land aufhört und Wasser anfängt. Zwar für die ganze Welt aber die Karte ist weder zum Cachen noch zum wandern, noch zum navigieren geeignet. Es musste also eine andere Lösung gefunden werden.

Zum einen gibt es da OZ Topo V3 die für 230$ gekauft werden muss (es gibt auch eine Demo zum testen), es gibt Kartenmaterial von Johnny Appleseed und (weshalb ich mich auch unbedingt für eine aktuelles Gerät entschieden habe) die Möglichkeit OpenStreetMaps zu installieren.

Das Kartenmaterial von OZ Topo V3 war sehr enttäuschend, es gab kaum Wanderwege auf der Karte zu sehen dabei wußte ich dass dort eine sein mußte da ich ihn selbst schon langgewandert bin, aber Fehlanzeige. Johnny Appleseed konnte ich bisher nicht ausprobieren hört sich aber nach Forenberichten deutlich besser an, ich wollte aber erstmal die OSM’s ausprobieren.

http://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_Map_On_Garmin/Download

http://www.osmaustralia.org/garmin.php

Geile Scheisse, die Karten sind klein, der Detailgrad genial und sie sind kostenlos! Ich brache vorläufig nix anderes. Vorsichtshalber wurden die Karten für Thailand und Umgebung auch schon heruntergeladen, vielleicht komme ich dann später nochmal dazu eine aktuellere Version herunterzuladen aber erstmal wollte ich eine haben zur inneren Beruhigung. Achtet darauf dass ihr falls ihr es wünscht Routingfähige Karten herunter ladet.

Das Gerät sieht wertig verarbeitet aus, die Stromversorgung erfolgt mit 2AA Batterien und falls es irgendwelche speziellen Fragen zum Gerät eurerseits gibt schreibt sie einfach in die Kommentare.

Berichte vom Einsatz folgen.

Hier gibt es noch für die Radfahrer unter euch schönes Kartenmaterial.

Erfolglos mit Plan planlos durch die City

Der Plan bestand darin in die City zu fahren, ein GPS Gerät zur kaufen um immer einen Plan dabei zu haben, der Plan ging aber leider nicht auf.

Es sollte ein GPS Gerät werden mit dem man nicht nur gewissen Koordinaten anlaufen kann, sondern eines auf welchem man auch eine Karte darstellen kann. Das stellt natürlich kein Problem dar aber hier ist überall nur das Garmin eTrex H im Angebot für 99$ (echt günstig) aber sobald ein besseres Gerät haben möchte, ist dieses weder vorrätig noch bestellbar – also ab in den nächsten Shop … wieder Fehlanzeige.

Im Internet hatte ich mich vorher natürlich schon schlau gemacht und mich für das Garmin eTrex 30 entschieden, nagelneu auf dem Markt Unterstützung des russischen Satelitensystems GLONASS und angeblich fit für das zukünftige Gallileo System. Dazu kommt noch ein elektronischer Kompass und barometrischer Höhenmesser und ANT+ was dem Gerät ermöglicht mir anderen Geräten (die ANT+ unterstützen) zu kommunizieren. Das System wird für einige Geocaches verwendet damit an Zwischenstationen neue Informationen digital übertragen werden (Hinweise, Koordinaten usw.) aber auf der Suche nach solchen Caches habe ich nur sehr wenige gefunden. Weil das bisher zu wenige Geräte unterstützen, gibt es fast niemanden, der es in seinen Caches verbaut/integriert.

Nun gab es das Gerät für australische Verhältnisse supergünstig bei Johnny Appleseed, weil ich mir nicht zu schade war noch nach Rabatt zu fragen, eine Antwort blieb aber noch aus.

Da blieb mir jetzt nur noch eine Möglichkeit, ab in die Kent-Street und die ganzen Outdoorgeschäfte abklappern. Gerade mal 3 von 6 Läden hatten überhaupt GPS Geräte und lediglich 2 von diesen hatten die neue eTrex Serie. Die Preise waren jedoch allgemein 30$ teurer als bei Johnny Appleseed und ein Laden hatte mir noch eine kostenlose Mitgliedschaft angeboten durch welche ich 10% Rabatt bekommen hätte, aber das eTrex 30 war leider ausverkauft.

So ging ein erfolgloser Einkaufstag zuende.

Zur Abwechslung mal wieder Strand

Wieder einmal eigentlich zu spät hab ich mich auf zum Strand gemacht und weil es soweit am schnellsten ist bin ich zum Bondi Beach gefahren. Bin einmal rauf und runter gelaufen und habe mich zum Sonnen an den Strand gepackt. Es wehte ein relativ kühles Lüftchen und die Sonne versteckte sich auch hinter einem leichten Wolkenschleier, was mir ganz recht war um mich nicht wieder sofort zu verbrennen.

Watsons Bay -> Rose Bay

Heute wurde mal wieder ein Ausflug in die Natur gemacht, wie immer mit dem Bus zum Bahnhof, mit dem Zug zum Circular Quay und von dort aus diesmal eine Fähre, die ich noch nie genommen habe. Natürlich zur Endstation “Watsons Bay” um von da aus einen Walk zu starten. Erstmal ging es planlos aber gewollt ein paar Meter in die falsche Richtung zum Blase entleeren. Ein schönes Exemplar eines Kookaburra und eine kleine Huntsman ist mir aber auf dem Weg über den Weg gelaufen.

Weiter ging es “zurück” Richtung “Rose Bay” wo ich dann die Öffentlichen (Fähre/Zug/Bus) genommen habe um wieder nachhause zu kommen, aber da bin ich ja noch lange nicht angekommen.

Den Walk hab ich mir vorher natürlich auf Google Maps angeguckt, aber da ich mir noch alternative Routen rausgesucht habe und erst im Zug bzw. Circular Quay entscheiden habe wo ich letztendlich lang wandere hatte ich nicht mehr alle Details im Kopf.

So bin ich als erstes am Robertson Park vorbeigekommen und sah einen Aussichtspunkt, der viele Touristen angezogen hat, also durch den Robertson Park hin zum Aussichtspunkt etwas umher gelaufen und wieder den Weg zurück zur Watsons Bay gesucht. Von dort aus ging es dann mal näher und mal entfernter an der Küste entlang zur Parsley Bay, von dort aus zur Vaucluse Bay vorbei an den wahrscheinlich teuersten Häusern Sydneys und weiter zur Shark Bay. Ein schöner Strand mit Schutznetz, welches vor Haien schützen soll und dies sicherlich auch tut.

Von nun wurde es etwas “natürlicher”. Der Weg von der Shark Bay zur Rose Bay war wesentlich naturbelassener und bescherte mir tolle Aussichten. Giftige Tiere sind mir zu meiner Zufriedenheit auch nicht über den Weg gelaufen, da war ich auch ganz dankbar drüber.

Angekommen bei der Fähre musste ich ein Weilchen warten bis meine Fähre kam und dann ging es vorbei an der Double Bay zur Circular Quay und von dort aus mit dem Zug nach Parramatta, weil ich auf den Zug nach Merrylands weitere 30 Minuten hätte warten müssen. Dort hab ich dann gleich noch zwei drei Zutaten besorgt für Steffi’s Gulasch, der ihr sehr gelungen ist und Mo und ich wurden kulinarisch verwöhnt.

Sonnenbrand auf der Platte aber vom Feinsten

Heute sollte mal der botanische Garten etwas genauer erkundet werden, also ging es zum Circular Quay und dann folgte ein langer Marsch durch den Garten in dem unerwarteter Weise die Sonne schien. Natürlich hab ich mich bei dem Wetter nicht eingecremt und hatte diesmal auch keine Sonnencreme im Rucksack.

Erstmal wurde der untere Garten abgelaufen und dann ging es weiter entlang an einem schönen Aussichtspunkt auf die “double U double O, L double O, M double O, L double O Bay” Wooloomooloo Bay wo gerade ein Marine Schiff von einem oder zwei Schleppern in den Hafen gezogen wurde.

Weiter wieder zurück in den botanischen Garten habe ich endlich ein paar Kakadus gesehen und auch gehört, die sind definitiv unüberhörbar. Der Versuch, einem der Kakadus meinen Birnengriepsch anzudrehen scheiterte allerdings, die sind bestimmt verwöhnt und essen nur noch Caramel-Nuss-Riegel :-)

Weiter ging es durch ein Tor … doch was ist das? was sind das für große Früchte an dem Baum … warum bewegen die sich und warum stinkt es auf einmal so? Es handelte sich um Flying Foxes, die natürlich nicht an Bäumen wachsen aber scheinbar aufwachsen und den tagsüber in den Bäumen hängen.

Vorbei am Tropical Center ging es dann zurück durch den Garten am Opera House vorbei Richtung Harbour Bridge.

Angekommen am (wie immer) Circular Quay machte ich mich auf den Rückweg. Anstatt wie üblich mit dem Zug nachhause zu fahren habe ich diesmal jedoch die Fähre nach Parramatta gewählt, auf der die Sonne ihr übriges getan hat. Die letzte Station Parramatta konnte mit der Fähre nicht angefahren werden, da der Wasserstand zu niedrig ist und so musste der Bus herhalten.

Angekommen zuhause erschreckte ich mich beim sehen meines Antlitz im Spiegel …

Mehr von Sydney

Lange geschlafen und spät gefrühstückt ging es bei schlechtem Wetter eingepackt in einer Regenjacke in die City um “Paddys Market“, “ChinaTown” und “Darling Harbour” zu sehen. Gleich im Bahnhof wurde ich auf ein Super-Angebot aufmerksam. 90% Rabatt auf Paintball-Action. Letzten Endes ein verlockendes Angebot, dem ich glücklicherweise widerstehen konnte da sich herausstellte, dass das vermeintliche Angebot teuer ausgegangen wäre, da natürlich alles aber keine Munition enthalten war.

Im Paddys Market werde ich meine Souvenirs kaufen bevor ich den Rückweg (nach Deutschland) antreten werde, hier gibt es echt viel Kleinkram für kleines Geld. China Town war eine einzige Straße und ca. 200m kurz. Darling Harbour hab ich diesmal die andere Seite “belaufen” entlang an recht teuren Restaurants.

Geburtstag im Sommer

Wie die Überschrift schon preisgibt feierte ich dieses Jahr zum ersten mal im Sommer meinen Geburtstag, es war durchaus eine andere Erfahrung. Es war zwar nicht das erste Mal, dass ich draussen gefeiert habe, aber die Temperaturen von etwa 25°C hatte ich bisher noch nicht :-)

Wir haben eine reichhaltiges BBQ gemacht und im kleinen Kreis mit den Mitbewohnern gefeiert. Steffi hat sich um Reispapier-Rollen gekümmert und einen leckeren Salat gemacht, Nadine hat ein Hühnchen gekauft und dann haben wir noch Lammwürste mit Feta gehabt sowie 2 Rinder-Steaks á 600g.

Leanne war bei ihrer Familie in Neuseeland und so haben wir zu 4 die Bude gerockt.

Nachdem uns allen vom vielen Essen schlecht war wurde noch Tischtennis gespielt und Jabbar (ein Freund von Mo) kam noch vorbei.

Wir guckten dann noch den Film Four Lions und spielten im Anschluss nochmal kurz Tischtennis. Kurz nach 24 Uhr klopfte es dann an der Tür, es war der Unternachbar, der am nächsten Tag früh raus musste und durch unser Tischtennisspiel nicht schlafen konnte. Steffie mußte ja am nächsten Tag auch früh raus und wir beendeten den Abend, es war ein gelungener und durchaus anderer Geburtstag den ich mit Sicherheit nicht vergessen werde.

Manly und die North Head Tour

Nicht zum ersten mal, aber zum ersten mal mit Kamera ging es heute mal wieder nach Manly. Diesmal war die Wettervorhersage allerdings nicht die beste und so ließ ich (dummerweise) meine Badesachen zuhause, aber ich hatte sowieso vor zu wandern und nicht einen Badetag zu machen.

Diesmal ging es entlang an der östlichen Küste, durch den Shelly Beach Park zum North Head vor. Vorbei an alten Army Barracks ging es rüber zur westlichen Küste zur Spring Cove. Auf dem Weg sah ich von weitem eine vergiblte Angelsehne über den Weg hängen … Moment … hier ist doch gar kein Wasser in der Nähe?! Es war das Netz einer definitv giftigen und beeindruckenden Spinne, ich bin mir aber nicht sicher um was für ein Exemplar es sich hierbei handelte. Nur soviel war klar, ich musste irgendwie ein Foto machen ohne gegessen zu werden und ich musste mich ducken um unter dem Netz die Wanderung fortzusetzen.

Von dort aus ging es dann etwas verunsichert weiter vorbei an der Little Manly Cove zur Manly Cove und zurück zur Fähre nach hause.

Vorher wurde noch ein kleiner Einkauf an der Fährstation im Aldi gemacht – eine der wenigen Möglichkeiten verhältnismäßig günstig an Nahrung zu kommen.

Am bekanntesten Pazifikstrand

Nun sollte es aber mal zum bekanntesten aller Pazifikstrände gehen, dem “Bondi Beach” im Stadtteil Bondi von Sydney ;-)

Das Wetter war prima eigentlich schon fast zu gut um am Strand zu liegen und sich die Haut zu verbrennen, somal ich auf dem Kopf einen Sonnenbrand vom Vortag habe. Also Birne eingeschmiert und entlang der Küste bis runter zum Coogee Beach gewandert. Das schöne war, dass hier zur Zeit eine Skulpturausstellung ist die den Weg noch schöner und Abwechslungsreicher gestaltet hat als er eh schon ist.

Vorbei kam ich an diversen anderen Buchten und Stränden habe mich jedoch so darauf eingestellt, dass ich erstmal weiter laufe und dann am Coogee Beach baden gehe. Im nachhinein war der schönste Strand der Tamarama Beach, nicht zu groß und insgesamt eine echt tolle Bucht.

Am Coogee Strand fand ich es nicht so toll und bin dann nichtmal mehr ins Wasser gegangen, es war mitlerweile auch früher Abend und ich habe mich auf den Heimweg gemacht.